1985 brach das Skater Hockeyfieber im kleinen Weinbauerndorf Twann aus. Zu Beginn drehten die Schüler und Jugendliche mit ihren Rollschuhen an schulfreien Nachmittagen auf dem Tannenplatz ihre Runden und eiferten ihren grossen Vorbilder vom EHC Biel nach.
Einige Autobesitzer und speziell Herr Walther Engel waren davon wahrscheinlich weniger begeistert, so hatten die Autobesitzer das eine oder andere mal eine kleine Einbuchtung an Ihren parkierten Autos festgestellt und die Fenster von Herr Engels Weinkeller sind des öfters in Bruch gegangen.
Es wurden die ersten Freundschaftsspiele organisiert und dank Erwin Zaugg eine gewisse Medienpräsenz im Bieler Tagblatt erreicht. Bei einem dieser Freundschaftsspiele gegen die Biel-Bienne Seelanders wurden auch deren Verantwortliche auf die Tannenplatz-Cracks aufmerksam. Bereits im Folgejahr spielten bereits einige Twanner ihre erste offizielle Meisterschaft im Dress der Biel-Bienne Seelanders.
Damals wurde das Spielfeld noch mit 20cm hohen Banden abgegrenzt und mit geringem Schutz gespielt, was die Ausrüstung betraf, da Bodychecks und Körpereinsatz zu dieser Zeit noch nicht erlaubt waren.
1992 wurde der Verein Skaterhockey Club Wine Skaters Twann gegründet und gleichzeitig meldete man sich bei der SIHV (Schweizerischer Inline Hockey Verband) für die Schweizermeisterschaft 1993 an.
1996 - bereits vier Jahre später im Herbst `96 hat man den Aufstieg in die Nationalliga A feiern können.
Der Aufstieg in die Nationalliga A war der sportliche Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Daneben stehen der Gewinn des Coup Romands und der zweimalige Gewinn des Turniers der Bienne Skater 90 als weitere Höhepunkte.
Nach zwei Saisons in der NLA folgte der Abstieg in die NLB und seit der Saison 2004 spielt das Fanionteam in der 1.Liga.
Wie die Wine Skaters Twann, hat sich auch der Sport rasant weiterentwickelt. Heute wird mit hohen Banden und Eishockeyausrüstung gespielt - das Spielgerät ist immer noch ein leuchtend oranger Kunstoff-Ball und die Spielfeldgrösse misst 20mx40m.
2007 - als junger Verband schafft der Schweizerische Inline Hockey Verband (SIHV) im September 2007 den Eintritt in die erste Einstufungsklasse von Swiss Olympic. Selbstverständlich will der SIHV besonders mit der Erarbeitung eines Nachwuchskonzeptes in dieser Einstufung steigen.
Auch werden die Resultate der drei Nationalmannschaften an den vergangenen Europameisterschaften 2007 von Swiss Olympic sicherlich geschätzt. An jenen wurden die Herren zu Europameister, die Damen und die Junioren zu Vizeeuropameister gekrönt.
Diese Aufnahme ist ein erster Erfolg für den neuen Rollsportdachverband „Rollsport Suisse“, welcher am 2. Mai dieses Jahres gegründet wurde. Dieser Dachverband vereinigt die Verbände „Inline Hockey Suisse“ (IHS), den „Schweizerischen Rollsport Verband“ (SRV) sowie den „Schweizerischen Inline Hockey Verband“ (SIHV) und hat zum Ziel, alle Rollsportdisziplinen des Landes zu vereinigen und zu fördern.
Dank der Zugehörigkeit zu Swiss Olympic wird die Sportart Inlinehockey in der Schweiz mehr Gewicht erhalten, was sich längerfristig positiv auf die Vereine auswirken wird.
2007 -der Verein hat 2 Teams mit 40 aktiven Spieler (1.Liga / 2.Liga) und hatte bis Ende 2006 ein gemeinsames Juniorenteam mit dem SHC La Neuveville zusammen, welche die Junioren ausbildeten. In der sehr erfolgreichen 1.Liga Saison 2007 schliesst Twann in der starken West Gruppe (die 1.Liga ist in 3 Gruppen à 8-10 Teams aufgeteilt)die Qualifikationphase auf dem ersten Platz ab. Im 1/4 Final (gegen Paradiso Tigers, TI) und 1/2 Final (gegen Rosemaison II, JU) gewann Twann die beiden Serien im Best of three Verfahren. An der Trüelete wurde das Final gegen Rothenfluh ausgetragen - die Twanner scheiterten gegen Red Rocks Rothenfluh, welche damit berechtigt waren direkt in die NLB aufzusteigen.
2008 Am 10. Januar 2008 hat der Verband die Wine Skaters Twamm offiziell angefragt, ob Wine Skaters Twann I (1.Liga) den frei gewordene Platz (Tessiner Verein zog ihr NLB Team zurück um ein neues Team in der 1. Liga zu Formen) in der NLB besetzen möchte. Der Vorstand hat nach Rücksprache mit dem Coach Thomas Sauser und einigen Leistungsträgern des Teams den Aufstieg 'am Grünen Tisch' bestätigt.
Twann spielt nach 4 Jahren in der 1.Liga wieder in der NLB !
Nach einer ernüchternden Qualifikationsphase (letzer Platz - NLB) und der zwei Niederlagen in den play-outs gegen Oensingen Roadrunners. Wird das Fanionteam die Saison 2009 in der 1. Liga bestreiten. Die 1. Liga wurde auf die Saison 2009 Gesund "geschrumpft" - etliche Teams sind in die 2te Liga abgestiegen. Das bedeutet, dass das Niveau in der ersten Liga ausgeglichener sein wird und gleichzeitig das 2te Team von den Wine Skaters Twann mehrere starke Gegner erhalten werden.
2009 ...
Terrain - am Anfang erhielt der Verein die Möglichkeit auf der Anlage vom Twannberg zu trainieren und die Spiele auf dem Seelanders Terrain zu bestreiten. Später genügten die Infrastrukturen auf dem Twannberg nicht mehr und so wurden alle Trainings und Heimspiele auf den beiden Bieler Terrains Battenberg und Sahligut durchgeführt - ein grossen Dank an die Verantwortlichen der beiden Vereine (Seelanders & BS90) und nicht zuletzt der Stadt Biel.
Da die beiden Gastgeber Vereine immer mehr wachsen und das Nivau auch in den unteren Ligen stetig steigt, wird der Trainingsaufwand immer grösser und dadurch werden freie Terrains für Trainings verständlicherweise immer seltener für die Wine Skaters Twann.
Stand Heute: Saison 2007
Freitag: Training (A&BTeam) von 18h45 - 20h15
Samstag: Training (A&BTeam) von 10h00 - 12h00 (fällt meistens aus - da am Samstag meist ein Meisterschaftsspiel ausgetragen wird)
Anlässlich der Gemeindeversammlung (Mai 2005) in Twann hatte unser Vizepräsident Ruedi Tanner (Sapin) folgenden Antrag im Namen der Wine Skaters gestellt.
Die Gemeindeversammlung erteilt dem Gemeinderat den Auftrag, ein konkretes Projekt zur Erstellung eines Hartplatzes auszuarbeiten. Der Hartplatz soll sich auch zur Durchführung von Inline Hockey Trainings, Meisterschaftsspielen und Turnieren eignen. Die diesbezüglichen Vorschriften und Auflagen des schweiz. Inline Hockey Verbandes sind im Projekt zu berücksichtigen. Die möglichen Standorte sind ein Bestandteil des Projektes.
Das Projekt zur Realisierung eines Hartplatzes wird an der ordentlichen Gemeindeversammlung im Dezember 2005 den Bürgern von Twann zur Abstimmung vorgelegt.
Wegen der Projektgrösse musste durch die Versammlung über den Antrag abgestimmt werden. Dabei wurde er mit sehr grossem Mehr angenommen und dem Gemeinderat der entsprechende Auftrag erteilt.
Kopie des News-Eintrages vom 11.12.05
(C. Bögli)
Der Souverän hat entschieden, sich noch nicht zu entscheiden!
An der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2005 in Twann haben sich die Stimmbürger gegen den Antrag des Gemeinderates entschieden und den Kredit zum Bau eines Hockeyplatzes nicht abgelehnt, sondern das Projekt zur Überarbeitung und nochmaligen Vorstellung zurückgewiesen.
Wie kam es dazu?
Nachdem auf Antrag aus der Versammlung die Reihenfolge der Traktanden geändert worden ist, wurde als erstes das vom Gemeinderat vorgestellte Budget, das eine Steuererhöhung um zwei Zehntel vorsah, abgelehnt. Der Gemeinderat erhielt dabei den Auftrag, ein neues Budget, ohne Steuererhöhung auszuarbeiten und dem Souverän zur Genehmigung vorzulegen. Danach sind die Überbauungsordnung „Mittlere Chros“ und das Darlehen von Fr. 100'000.-- für die Wohnbaugenossenschaft „Mittlere Chros“ (allerdings nicht zinslos) angenommen worden. Jetzt war das Traktandum „Skaterplatz“ an der Reihe. Der Gemeindepräsident Beat Bratschi erläuterte seine Abklärungen. Er stellte die daraus entstandenen Projekte und die zu erwartenden Kostenfolgen vor. Er erklärte dass der Gemeinderat das Projekt, das den Platz auf dem bestehenden Rasenplatz auf der Burg vorsieht als am ehesten realisierbar ausgewählt hat. Dessen Realisierung sei jedoch unter den finanziellen Voraussetzungen in Twann nicht zu verantworten und müsse deshalb aus finanziellen Gründen zur Ablehnung empfohlen werden.
Die zahlreich auf der Tribüne anwesenden Vereinsmitglieder ohne Stimmrecht durften sich die nun folgende Diskussion und Debatte mit anhören und ansehen. Sie hörten wie ihr Vertreter Ruedi Tanner den Anwesenden die Vorteile erklärte, die der Platz für die Gemeinde haben würde und dass die finanziellen Aufwendungen als Investition in die Zukunft anzusehen seien.
Sie hörten aber auch gut gemeinte Ratschläge und klare Voten aus der Versammlung. Diese rieten nicht ortsansässigen Vereinsmitgliedern, bei ihren Behörden vorstellig zu werden und sie um Unterstützung anzufragen. Oder sie ermahnten die Versammlung, dass sie soeben das Budget zurückgewiesen hat und somit nicht in der Lage sei über einen Kredit in der vorgestellten Höhe zu diskutieren usw.
In Anbetracht der vorgerückten Stunde und der noch verbleibenden Traktanden kam der Antrag aus der Versammlung, das Traktandum zur Überarbeitung an den Gemeinderat zurückzuweisen, sehr gelegen. Nicht verwunderlich, dass er gegen den Vorschlag des Gemeinderats mit 98 zu 90 Stimmen angenommen worden ist.
Wir fragen uns aber, was dies nun für unseren Verein bedeutet. Wie wird das zurückgewiesene Projekt weiter bearbeitet. Wie stehen die Chancen innerhalb nützlicher Frist in Twann einen Platz realisieren zu können? Besteht seitens der Twanner Einwohner überhaupt ein Interesse unseren Verein im Dorf zu haben? Wie lange finden wir noch genügend Trainings- und Spielzeit auf fremden Plätzen und genügend Interessenten, die bereit sind den finanziellen Aufwand zu begleichen.
Die Zukunft wird es zeigen – wir bleiben dran!
Aktivitäten neben dem Terrain - an der Trüelete (Weinfest; Ende Oktober) liefert der Verein immer wieder Higlights, sei es ein gemietetes Kursschiff von der BSG oder ein Bus inkl. Bar welcher aus Avenches organisiert wurde oder ein grosses Festzelt auf der Seematte um so den Schülerbands von der Twanner Schule einen Auftritt zu ermöglichen oder es wurde wie die letzten Jahre in einem Carnotzet in Chly Twann die Trüelete Gäste musikalisch und kulinarisch verwöhnt. Wie ein roter Faden durch die Trüelete Anlässe, überrascht die legendäre L-Band Jahr für Jahr ihr treues Publikum mit neuen Songs!
Das primäre Ziel vom Verein ist der Aufstieg in die NLB und das zweite Ziel muss sicher ein eigenes Terrain sein - damit auch in Zukunft viele spannende & faire Spiele unter dem Twanner Banner gespielt werden können.
